14. dezember

 

im letzten jahr habe ich euch erzählt wie toll es ist in den bergen zu wohnen und zu arbeiten. fast jeden tag durch die atemberaubende schöllenenschlucht hochzufahren oder sich in den alt-ehrwürdigen büroräumen im ehemaligen kapuzinerinnenkloster in altdorf, von der baustellenhektik zurück zu ziehen. okay, manchmal ziehen sich last- und wohnwagen durch die haarnadelkurven hoch oder die in den klostermauern gespeicherte sonnenenergie vermischt sich mit dem ventilator deines laptops. psst, es ist immer noch einmalig…

 

als erstes zeige ich euch ein paar bilder von den neu erstellten clustergärten in unserer ferienanlage.

 

 

 

im frühjahr nahm ich an einer führung in der zweiten gotthard-röhre teil. nachhaltigkeit wird hier gross geschrieben. die röhre wird mit vorfabrizierten betonelementen unmittelbar hinter dem bohrkopf zusammengefügt. zu einem grossen teil wird das ausbruchmaterial in die betonelemente miteingemischt. das betonwerk befindet sich in göschenen in 4 ausgedienten militärstollen, im berg. insgesamt werden 7.4 mio. tonnen ausbruchmaterial aus dem berg gebohrt und gesprengt.

 

 

 

sechstes tagesrätsel:

heute geht’s ein bisschen um regionale geschichte. der gotthardtunnel verbindet den kanton uri mit dem kanton tessin. über 300 jahre gehörte die leventina (region unterhalb airolo) zur urner herrschaft. durch welchen umstand wurde die leventina teil des kanton tessin:

a) napoleon hat sich mit den urnern zurückgezogen

b) felssturz verschüttet verkehrsverbindung im mittelalter

c) aufstand an landsgemeinde vertreibt die urner aus dem tal

(letzter buchstabe)

 

 

rudolflepelerin