18. dezember

 

pilger-latein

kleine rückblende: 2013 bin ich von zuhause aus durch die schweiz, quer durch frankreich in die nordspanische stadt santiago de compostela gepilgert. nur etwa die hälfte der pilgerwege ist asphaltiert, ein herkömmlicher koffer oder ein roll-koffer daher nicht sehr praktisch. man(n) und frau braucht nur schon einen rucksack, damit die jakobsmuschel angehängt werden kann.

im mittelalter hatte man erst auf dem rück-weg eine muschel, heute vor allem auf dem hin-weg. die muschelschalen symbolisieren auf den ersten blick das aussen: «hey, ich bin jakobspilgerin oder jakobspilger auf dem camino». wenn du die muschel umdrehst, ist das äussere unwichtiger geworden und das innere liegt vor dir. so kann es dir unterwegs ergehen, dass du vom äusseren ins innere kommst.

sei es der apfel aus dem rucksack oder das gespräch mit einem pilger. und dann erzählst du manchmal auch von den dingen die schon im rucksack waren, bevor du gepackt hast.

 

 

 

achtes tagesrätsel:

…kommen wir vom pilgerweg zurück ins jetzt. wir befinden uns ja immer noch in der vorweihnachtszeit, in der adventszeit oder lateinisch adventus. Die frage ist einfach: «was bedeutet denn adventus»?

(der vierte buchstabe ist gesucht)

 

 

 

rudolflepelerin